![]() | Homepage - http://www.wernerschell.de |
| Stärkung der pflegenden Angehörigen - Vortragsreihe |
| Autor | Nachricht | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Presse phpBB God Anmeldungsdatum: 10.11.2006 Beiträge: 3885 |
| ||||||
![]() | Homepage - http://www.wernerschell.de
|
| Stärkung der pflegenden Angehörigen - Vortragsreihe |
![]() | Homepage - http://www.wernerschell.de Foren-Übersicht -> Gesundheitswesen und –politik |
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen | |||||||
| Autor | Nachricht | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Presse phpBB God Anmeldungsdatum: 10.11.2006 Beiträge: 3885 |
| ||||||
Osthessen. Jahrzehntelage Erfahrung in der Altenpflege haben bei der AWO-Nordhessen den Blick für die Belastungen geschärft, die pflegende Angehörige täglich bereit sind, auf sich zu nehmen. Und die sie oft genug an die Grenze ihrer Kraft bringen. Ein Schwerpunkt in der Altenpflege ist deshalb das Bemühen, Hand in Hand mit den Angehörigen die Probleme mit professioneller Hilfe zu bewältigen. Ziel: „AWO stärkt pflegende Angehörige" - so heißt denn auch eine Vortragsreihe, die zwischen August und November in den drei Altenzentren der AWO im Kreis Fulda zur kostenfreien Teilnahme einlädt.AWO bietet Hilfen für pflegende Angehörige an
Sontra/Werra-Meißner. Jahrzehntelange Erfahrung in der Altenpflege haben bei der AWO-Nordhessen den Blick für die Belastungen geschärft, die pflegende Angehörige täglich bereit sind, auf sich zu nehmen. Und die sie oft genug an die Grenze ihrer Kraft bringen... Ein Schwerpunkt in der Altenpflege ist deshalb das Bemühen, Hand in Hand mit den Angehörigen die Probleme mit professioneller Hilfe zu bewältigen. Ziel: „AWO stärkt pflegende Angehörige“. So heißt denn auch eine Vortragsreihe, die zwischen August und November zur kostenfreien Teilnahme einlädt: „Menschen mit Demenz verstehen zu lernen“ ist ein besonderes Anliegen. Verständnis und Wertschätzung werden an Beispielen und mit Rollenspielen gestärkt, dass der tägliche Umgang miteinander erleichtert wird.
Hilfestellung gibt die international arbeitende Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück, die in ähnlichen Veranstaltungsreihen eindrucksvoll gezeigt hat, welche Wege in der Familie gegangen werden können.(19. August im AWO-Seniorenzentrum Sontra und 20. August im AWO-Seniorenzentrum Eschwege, Beginn jeweils 18 Uhr.)
- Wer sich erstmals der Situation gegenübersieht, einen Pflegebedürftigen in der Familie zu betreuen, steht vor vielen Hürden. Probleme untereinander tauchen auf, außerdem muss der Alltag neu organisiert werden. Der psychologische Berater Jürgen Leimert entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen Antworten auf viele Fragen an Hand von konkreten Beispielen. Diese Suche nach Lösungen versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. (24. September im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 1. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils 18 Uhr.) - Praxisnähe zeichnen auch die Vorträge von Dipl. Psychologe und praktizierenden Trainer für Stressbewältigung Ulrich Blumenstein aus. Unter dem Thema „Selbstfürsorge“ lernen Angehörige Techniken zur Stressbewältigung kennen und erfahren, wie man Warnsignale erkennt und gegensteuert bevor es zur totalen Erschöpfung kommt. (22. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 27. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils um 18 Uhr.)
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Sontra 05653-917700, Eschwege 05651-3080. Zusätzlich gibt’s die neue Info-Broschüre der AWO für pflegende Angehörige.
AWO-Informationsveranstaltungen
„Menschen mit Demenz verstehen“(19. August im AWO-Seniorenzentrum Sontra und 20. August im AWO-Seniorenzentrum Eschwege, Beginn jeweils 18 Uhr.)
„Pflegebedürftige in der Familie“ (24. September im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 1. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils 18 Uhr.)
Gestresst? – „Selbstfürsorge lernen“ (22. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 27. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils um 18 Uhr.)
DER DEMOGRAPHISCHE WANDEL
Anlässlich der 10. Bad Arolser Studientage stellen wir diesmal die Diskussion der Altenpflege in einen übergeordneten
und übergreifenden Rahmen, den des demographischen Wandels.
EINE REVOLUTION
Neben der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise und den globalen Herausforderungen des Klimawandels wird unsere
nähere und fernere Zukunft noch direkter und unmittelbarer - beruflich und persönlich - von den demographischen
Veränderungen - manche sprechen auch von der demographischen Revolution - geprägt werden.
VERÄNDERUNGEN IM INTEGRATIVEN ZUSAMMENLEBEN.
Die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung in Verbindung mit der gesunkenen und weiterhin
sinkenden Geburtenzahl, wird Deutschland fundamental verändern - nicht nur im Aufbau der Bevölkerung - also
quantitativ, sondern vor allem bezüglich des intergenerativen Zusammenlebens, der individuellen Lebensverläufe, des
Verständnisses vom Alter(n), der Arbeitswelt, der Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen, der lebenslangen
Lernerfordernisse, der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung usw. - also qualitativ.
UMSTEUERN DER HILFESYSTEME - WIRKLICHE INNOVATIONEN!
Klaus Dörner spricht in diesem Zusammenhang von einer menschheitsgeschichtlich völlig neuartigen
Herausforderung. Der demographische Wandel ist nicht mit konventionellen Mitteln wie dem Ausbau der Dienste und
Einrichtungen zu bewerkstelligen, sondern erfordert ein grundsätzliches Umdenken und Umsteuern bisheriger
Hilfesysteme und ihrer zugrunde liegenden Konzepte - also wirkliche Innovation. Und hier werden die diesjährigen
Studientage Anstöße, Anregungen, und Perspektiven geben.
EINE ZENTRALE ROLLE FÜR DIE "ALTEN"
Zukünftig werden die „Alten“ eine viel zentralere Rolle spielen. Sie werden sich weder als Ballast- oder
Problemgeneration definieren (lassen) noch den Etikettierungen neuzeitlicher Marketingstrategen als Silver Agers,
Golden Oldies, Woopies (well off older people), Selpies (second life people) oder Grampies (Growing retired active
moneyed people) folgen. Die Alten von morgen werden sich aktiv einbringen und Ihre Erfahrungen, Einsichten und
Erkenntnisse nicht auf dem Altar des „Ruhestandes“ opfern.
In diesem Sinne wird Grau die Gesellschaft bunter machen.
WER KANN ETWAS TUN - UND WAS?
Zu den diesjährigen Studientagen haben wir deshalb auch namhafte Vorreiter und Vorboten dieses neuen
Selbstverständnisses als Referenten eingeladen, Persönlichkeiten, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen, aber
sehr wohl was zu sagen haben.
MARKT DER ANREGUNGEN
Ergänzt werden die Fachvorträge erstmalig um einen „Markt der Anregungen“ in dem ausgewählte Organisationen
zukunftsfähige, alternative Projekte vorstellen, um sie mit den Teilnehmern der Studientage zu diskutieren.
Die AWO-Nordhessen lädt Senioren und Angehörige ein zu einem kostenfreien Info-Abend zum Thema: „Menschen mit Demenz verstehen“
am 07. September 2009, 18.00–19.30 Uhr
AWO-Altenzentrum Gladenbach
Kehlnbacher Str. 17 in Gladenbach
Anmeldung unter: 06462/9373-0
Der fachlichen Betreuung in ihren Altenzentren hat die AWO Nordhessen das Anliegen zur Seite gestellt, die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu stärken. Wer mit einem demenzkranken Angehörigen zusammen lebt, kann lernen, wie er ihn versteht und mit ihm umgehen kann. ?Menschen mit Demenz verstehen zu lernen? heißt eine Vortragsveranstaltung, in der Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück eindrucksvolle Methoden aufzeigt, wie verständnisvoll und wertschätzend mit den Betroffenen umgegangen werden kann. Dabei geht es auch darum, mit dem immer noch verbreiteten Irrtum aufzuräumen, dass demenzkranken Menschen wie Kindern zu begegnen sei. An Beispielen und mit Rollenspielen zeigt Barbara Schweiger, wie sich der tägliche Umgang miteinander erleichtern lässt.
Die Teilnehmer haben außerdem Gelegenheit, Erfahrungen miteinander auszutauschen und ganz individuelle Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
AWO-Altenzentrum Gladenbach – 31. August 2009