Donnerstag, 24. September 2009

Vortrag "Verstehen öffnet Türen in die Welt der Menschen mit Demenz" in Fuldabrück


Die Seniorenarbeit der Gemeinde Fuldabrück lädt alle Bürger, Angehörige, Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte zu einer
Informationsveranstaltung mit dem Thema




„Verstehen öffnet Türen
in die Welt der Menschen
mit Demenz“  ein.
Die SENIORENARBEIT Fuldabrück informiert:
Die Veranstaltung findet am

Dienstag, den 6.Oktober 2009 um 18.00 Uhr

im großen Sitzungssaal
im Rathaus in Fuldabrück – Dörnhagen statt.
Die Referentin, Frau Barbara Schweiger ist Psychiatriefachkrankenschwester, freiberufliche Referentin und Mitglied der deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung e.V.

Der Eintritt ist frei.

Samstag, 19. September 2009

Vortrag in Münster, "Denkwerkstatt: Pflege in psychiatrischen Arbeitsfeldern"

LWL-Pflegesymposium


"Denkwerkstatt:
Pflege in
psychiatrischen
Arbeitsfeldern"


am
Donnerstag,
27.
April
2006
in
der
Halle Münsterland


Am 27. April 2006 fand in der Halle Münsterland, organisiert durch das zentrale Unternehmensmanagement
des LWL-PsychiatrieVerbundes des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die
überregionale „Denkwerkstatt: Pflege in psychiatrischen Arbeitsfelder“ statt.

Die ca. 400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, wurden durch die Landesrätin, Frau
Dipl.-Kff. Helga Schuhmann-Wessolek, und die Pflegereferentin, Frau Mechthild Mügge, vom
Zentralen Unternehmensmanagement LWL-PsychiatrieVerbund begrüßt.


(Landesrätin H. Schuhmann-Wessolek) (Pflegereferentin M. Mügge)

Anliegen des Fachsymposiums war, die Vermittlung und Verbreitung des aktuellen Wissenstandes
in der psychiatrischen Pflege. Dabei wurde insbesondere der Paradigmenwechsel in der
Behandlung und Pflege erkrankter Menschen, ausgelöst durch die veränderte Situation im Gesundheitswesen
unserer Republik, berücksichtigt.

Demographische Entwicklung und ein immer rascheres fortschreiten der medizinischen Behandlungsmethoden,
bei gleichzeitig rückläufigen finanziellen Ressourcen, bedingen ein zeitnahes
Umdenken bei Pflege und Behandlung.
Die strukturelle Herausforderung die sich psychiatrischer Pflege gegenüber sieht, ist vergleichbar
mit der Situation in den 70er Jahren, als sich die damalige Bundesregierung mit der Behandlung
und Situation psychiatrischer Patienten, durch den Einsatz einer Psychiatrieenquetekommission
annahm und neue Rahmenbedingungen schuf.

Mit dieser veränderten Situation beschäftigte sich Dr. Michael Schulz in seinem Vortrag.

„Neuorientierung und Paradigmenwechsel: Psychiatrische Pflege im Umbruch“

Ein hoher ökonomischer Druck und Rationierung sowie die demographische und epidemiologische
Entwicklung bedingt laut Herrn Schulz einen Paradigmenwechsel in der psychiatrischen
Pflege.


Die Pflege ist im institutionellen Verteilungskampf in den
letzten Jahren suboptimal positioniert gewesen. Das
Robert-Koch Institut hat 2005 festgestellt, dass „Die
Entwicklung der einzelnen Beschäftigungsgruppen in den
Kliniken ist unterschiedlich verlaufen. Während die Anzahl
der Ärzte von Jahr zu Jahr gestiegen ist, hat das
nichtärztliche Personal langsam aber kontinuierlich
abgenommen“. Herr Schulz beschrieb in seinem Vortrag

die höheren Gesundheitsausgaben Deutschlands im
OECD Vergleich. Dies wird in Zukunft, laut Herrn Schulz, noch Rationalisierungsfolgen für den
Gesundheitsmarkt in Deutschland und damit auch für die psychiatrische Pflege haben.


Psychiatrische Pflege benötigt eine höhere
Wissenschaftlichkeit zur Begründbarkeit des
Handelns sowie die Bewusstmachung, dass die
Chronizität der Patienten als eine Domäne der
Pflege zu behaupten ist.

Zusammenfassend heißt das für die
inhaltliche Ausgestaltung von psychiatrischer
Pflege:


Überprüfung des gegenwärtigen
Leistungsangebotes

Interaktionsintensive Leistungen

Professions-und
institutionsübergreifende Ansätze

Beratung (Dr. rer. medic. Michael Schulz)

Beitrag zum diagnostischen Prozess

Wissenschaftlich fundierte Pflegeinterventionen

Differenzierung der Qualifikationsniveaus
Im zweiten Vortrag widmete sich Herr Drs Nico Oud der Gewaltproblematik und agressivem
Verhalten im psychiatrischen Alltag.

Aggression und Gewalt findet statt und ist nicht immer vermeidbar.
Patienten möchten mit Ihrer Gewalt etwas ausdrücken.
Aggressionsereignisse müssen im Kontext wahrgenommen werden,
so Herrn Oud.

Außerdem ist die Gewaltsituation zu bewerten, zu bearbeiten und sie
muss verstanden werden. Gewalt im psychiatrischen Kontext ist
immer mit Interaktion verbunden. Herr Oud demonstrierte in seinem
Vortrag Auszüge aus einigen Studien zum Thema Gewalt
gegenüber Pflegenden.

Diese Studien bezogen sich nicht ausschließlich auf
psychiatrische Einrichtungen. Insgesamt kann gesagt
werden, dass psychisch Kranke Menschen im Vergleich zur
Allgemeinbevölkerung, im Durchschnitt, nicht häufiger
aggressiv oder gewalttätig sind. Herr Oud beschrieb in seinen
Ausführungen Sinnvolles und nicht Sinnvolles Verhalten zur
Deeskalation.


Als Grundregeln zur Deeskalation beschreib Herr Oud
folgende Punkt: (Drs. Nico Oud)



klare Grundhaltung gegen Gewalt in der Institution

Offener Umgang mit Formen von Gewalt

Aufmerksamkeit/Präsenz der Mitarbeitenden

Keine Dominanz/Machtspiele (wer hat Recht?)

Goldene Regel: Situationsbeherrschung statt Patienten-Beherrschung (nach D. Richter)

Herr Dr. Klaus Wingenfeld referierte zum Thema: Mehr Bildung – mehr Qualität?! Sind neue
zielgerichtete Qualifikationsmaßnahmen notwendig?

In der heutigen Situation der Krankenpflegeausbildung ist eine Basisqualifikation von drei Jahren
etabliert. Welche weiteren Qualifikationsprofile in der Psychiatrischen Pflege notwendig sind,
hängt von der Zielrichtung der einzelnen Institutionen ab, so Herr Wingenfeld.

Durch den Erwerb einer höheren Qualifikation ist nicht
automatisch eine bessere Ergebnisqualität zu erreichen.
Herr Wingenfeld betonte, dass Mitarbeiter mit höheren
Qualifikationen einen Strukturrahmen benötigen, um
dass erworbene Wissen um zusetzten oder weiter zu
vermitteln.

Diese Strukturrahmen sind in der deutschen

Krankenhauslandschaft nur suboptimal gegeben.
Wingenfeld stellte fest, dass
konkrete Projekte zur
Qualitätsentwicklung, bei denen
die Mitarb it r gezi lt zur

Mitarbeiter ge
eezie
eelt zur Übe
eernahme neuer Aufgaben, bei der Nutzung neuer
Instrumente etc. angeleitet werden, eher zu nachhaltigeren Ergebnissen
führen als alltagsferne Qualifizierungsmaßnahmen.

(Dr. Klaus Wingenfeld)



Das Nachmittagsprogramm wurde zum einen durch einen lebendigen
Vortrag von Frau Babara Schweiger, Psychiatriefachkrankenschwester
und Trainerin der Integrativen Validation,
zum Thema „Ganzheitlich personenzentrierte Kultur für
demente Menschen – ein validiertes Pflegekonzept -, sowie
durch zahlreiche parallel ablaufende Workshops abgerundet.

Die Themen der Workshops orientierten sich zum einen an den
Fachvorträgen des Vormittages zum anderen an aktuellen
Themen aus dem Alltag von psychiatrisch Pflegenden (Barbara Schweiger)

Neuorientierung und Paradigmenwechsel: Psychiatrische Pflege im Umbruch betreut durch
Dr. Michael Schulz und Jörg Dondalski


Augen zu und durch!?
Konflikte mit Menschen mit Demenz bewältigen!
Dr. Svenja Sachweh




Es geht auch ohne (Rat-)Schläge.
-Möglichkeiten einer lösungsfokussierten Kommunikation Monika
Stich

Bis hier hin und nicht weiter?! Formen von
Gewalt im Umgang mit Patientinnen/Patienten und Bewohnerinnen/Bewohnern
-Ein lösungsorientierter Ansatz Karl-
Heinz Schmidt, Rainer Kleßmann


Mehr Bildung – mehr Qualität?! Sind neue zielgerichtete
Qualifikationsmaßnahmen notwendig?
-Am Beispiel des pflegerischen Entlassungsmanagements -
Dr. Klaus Wingenfeld


Pflegevisite als ein Qualitätssicherungsinstrument.
Neues Lernen in der Psychiatrischen Pflege.
Anne Rabeneck


Resümee

Sowohl Veranstalter als auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Symposiums zogen bei
einem zusammenfassenden Plenum eine positive Bilanz.

Themenauswahl, wie auch Referenten und Referentinnen, wurden von den Anwesenden positiv
hervorgehoben. Als Fazit der Veranstaltung lässt sich festhalten, dass die psychiatrische Pflege
im sich verändernden Gesundheitssystem, durch Fachlichkeit, klare Strukturen sowie ökonomisch
sinnvollen Konzepten, positionieren muss.

Link zur Hospiztagung in Hofgeismar, Juli 2009

http://www.ekkw.de/akademie.hofgeismar/Programm/09059%20Hospiztagung.pdfhttp://www.ekkw.de/akademie.hofgeismar/Programm/09059%20Hospiztagung.pdf

Kommunikation mit und ohne Worte bei sterbenden Demenzkranken

Donnerstag, 17. September 2009

Was verändert sich in der Altenpflege in Bulgarien nach dem Forschungsprojekt

Tagesstrukturierende Angebote für demenziell Erkrankte in stationären Einrichtungen Bulgariens

Das im Programmteil „Qualifizierende Pflegepartnerschaften“ der Robert-Bosch-Stiftung angesiedelte Projekt (Kooperationspartner AWO Hessen-Nord, Dr. Radka Arnold) widmet sich dem Umgang mit dementiell Erkrankten, deren Zahl infolge des Alterns der Gesellschaft überall in Europa wächst. Anschließend an Hilfslieferungen nach Bulgarien und einer ersten Qualifizierung für ein ganzheitliches Pflegeverständnis durch die Arbeiterwohlfahrt Hessen-Nord stellt das Projekt der Universität Kassel eine Vertiefungsqualifikation dar, denn bisher liegen für den Bereich der Demenz in Bulgarien kaum Kenntnisse und Erfahrungen vor.
Das Projekt unterteilt sich in zwei Phasen, in denen ausgewählte Mitarbeiterinnen aus Altenheimen im Hohen Balkan (Gemeinden Kazanlak und Stara Zagora) zunächst bei der AWO Hessen-Nord eine Ausbildung zum Umgang mit dementiell Erkrankten bei Mitarbeitern in der stationären Pflege erhielten. In der von der Universität Kassel angeleiteten Umsetzung der erworbenen Kenntnisse mithilfe des Cardiff Lifestyle Improvement Profile for People in Extended Residential Care (Clipper) wurden die Aktivitäten ausführlich dokumentiert und evaluiert. Dabei ist die Erprobung so angelegt, dass das für Bulgarien innovative Projekt multiplikatorisch wirken kann. Zwei Handreichungen (erschienen in der Reihe der Kasseler Gerontologischen Schriften) wurden ins Bulgarische übersetzt bzw. dafür eigens verfasst. Die Instrumentarien und Ergebnisse wurden zum Projektende auf einer vom bulgarischen Sozialministerium unterstützten nationalen Konferenz der Fachöffentlichkeit präsentiert.
Die ökonomischen Verhältnisse in Bulgarien und die aufreibende Existenzsicherung, die zum Ausüben mehrerer paralleler Tätigkeiten zwingt, verhindern häufig ein größeres Engagement und das Entfalten vernetzender Aktivitäten. Qualifizierung wird unter diesen Bedingungen oft als persönlicher Vorteil gesehen, den man gern für sich nutzt und nicht unbedingt weiter gibt. Obwohl solche Tendenzen auch im Projektverlauf vereinzelt auftraten, zeigt sich die Wirkung der vielen Workshops und Beratungen darin, dass die neuen Erkenntnisse unter dem Personal in den Heimen über die Projektteilnehmer hinaus ausgetauscht wurden und werden. Vereinzelt gibt es Anstrengungen, weitere Fortbildungen für Pflegekräfte, auch für das ungelernte Personal, die vom Sozialministerium oder von Ausbildungsinstitutionen wie dem Medizinischen Kolleg angeboten werden, wahrzunehmen. Das ungelöste Problem dabei ist die Finanzierung, die im Budget der Heime nicht vorgesehen ist.
Leiterinnen und Mitarbeiterinnen der beteiligten Altenheime betonen als Folge des deutsch-bulgarischen Projektes die großen Veränderungen im Umgang mit den Bewohner/innen: Die früher krankenhausähnliche Atmosphäre in den Altenheimen und die auf medizinische Versorgung reduzierte Betreuung haben sich gewandelt, es gibt mehr Farbe, mehr Leben, dadurch weniger Konflikte und Aggressionen unter den Bewohner/innen. Die Mitarbeiter/innen sind motivierter und zeigen mehr Freude an der Arbeit. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die mit der Clipper-Methode eingeführte Teamarbeit.
Durch die Biografie-Arbeit erfahren die Mitarbeiter/innen mehr über das Leben der Heimbewohner/innen, aber auch über ihre Wünsche und Fähigkeiten. Der Einsatz der Clipper-Methode verbessert die Lebenskraft der Demenzkranken, regt die Denktätigkeit an, es gelingt besser, „ihre Welt zu betreten“ und mit ihnen zu kommunizieren. Das Verständnis von Pflege wandelt sich langsam in Richtung ganzheitlicher Pflege. Auch die öffentliche Wahrnehmung der Altenheime beginnt sich zu wandeln.
Der Nutzen des Projekts liegt nach Auffassung einer externen unabhängigen Evaluation darin, dass das Projekt sich nicht auf einen Wissenstransfer beschränkte. Indem die erworbenen Kompetenzen in der Praxis erprobt und wirksam wurden, können bei kontinuierlichem Einsatz die Veränderungen in der Pflege und die Anwendung neuer Methoden nachhaltig bleiben. Die Wirkungen sind sowohl bei den alten Menschen als auch beim Pflegepersonal unmittelbar zu spüren.
Der Erkenntnisgewinn für das Fachgebiet „Soziale Arbeit mit älteren Menschen“ an der Universität Kassel liegt durch die unmittelbaren Erfahrungen vor Ort in einem geschärften Blick für die Unterschiede in der Altenarbeit und Altenhilfe in den zwei Ländern. Nicht zuletzt wurden transkulturelle Aspekte einer kultursensiblen Altenpflege deutlich.
Drittmittelgeber: Robert Bosch Stiftung, Stuttgart http://www.bosch-stiftung.de

Projektergebnisse:
Karl, Fred: Demenz und Sozialpädagogik. Fassungen in deutscher, bulgarischer, portugiesischer und spanischer Sprache. Deutsch in: In: Schweppe, C. (Hrsg.): Alter und Soziale Arbeit. Hohengehren 2005, S. 131-140

Powell Jennie: Hilfen zur Kommunikation mit Demenz, 2006: Kasseler Gerontologische Schriften Band 42 (in bulgarischer Sprache)

Universität Kassel, AWO Hessen-Nord, AWO Stiftung Bulgarien, Altenheime der Stadt Kazanlak (Hrg.): Arbeit mit dementiell Erkrankten - Erfahrungen aus Deutschland und Bulgarien. Kassel / Kazanlak 2007; Kasseler Gerontologische Schriften Band 42( in bulgarischer Sprache)
 

Samstag, 12. September 2009

W. S. Forum Pflegerecht und Gesundheitswesen, Vorstellung der Vortragsreihe u. a. "Verstehen von menschen mit Demenz"

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Stärkung der pflegenden Angehörigen - Vortragsreihe

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Anmeldungsdatum: 10.11.2006
Beiträge: 3885

BeitragVerfasst am: Do Sep 10, 2009 7:54 am Titel: Stärkung der pflegenden Angehörigen - Vortragsreihe Antworten mit Zitat

AWO stärkt pflegende Angehörige - AWO Nordhessen startet neue Vortragsreihe

Jahrzehntelange Erfahrung in der Altenpflege haben bei der AWO-Nordhessen den Blick für die Belastungen geschärft, die pflegende Angehörige täglich bereit sind, auf sich zu nehmen. Und die sie oft genug an die Grenze ihrer Kraft bringen. Ein Schwerpunkt in der Altenpflege ist deshalb das Bemühen, Hand in Hand mit den Angehörigen die Probleme mit professioneller Hilfe zu bewältigen. Ziel: „AWO stärkt pflegende Angehörige“ – so heißt denn auch eine Vortragsreihe, die zwischen August und -Dezember in den Altenzentren der AWO in Nordhessen zur kostenfreien Teilnahme einlädt.

„Menschen mit Demenz verstehen zu lernen“ ist ein besonderes Anliegen. Verständnis und Wertschätzung werden an Beispielen und mit Rollenspielen gestärkt, dass der tägliche Umgang miteinander erleichtert wird. Hilfestellung gibt die international arbeitende Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück, die in ähnlichen Veranstaltungsreihen eindrucksvoll gezeigt hat, welche Wege in der Familie gegangen werden können. Es besteht Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Wer sich erstmals der Situation gegenübersieht, einen Pflegebedürftigen in der Familie zu betreuen, steht vor vielen Hürden. Probleme untereinander tauchen auf, außerdem muss der Alltag neu organisiert werden. Der psychologische Berater Jürgen Leimert entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen Antworten auf viele Fragen an Hand von konkreten Beispielen. Diese Suche nach Lösungen versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.

Praxisnähe zeichnen auch die Vorträge von Dipl. Psychologe und praktizierenden Trainer für Stressbewältigung Ulrich Blumenstein aus. Unter dem Thema „Selbstfürsorge“ lernen Angehörige Techniken zur Stressbewältigung kennen und erfahren, wie man Warnsignale erkennt und gegensteuert bevor es zur totalen Erschöpfung kommt.

Quelle: Pressemitteilung von AWO Nordhessen gGmbH
AWO Nordhessen
Sigrid Wieder
Wilhelmshöher Allee 32 A
34117 Kassel
0561/5077-103
http://www.awo-nordhessen.de

Donnerstag, 10. September 2009

rege Teilnahme und großes Interesse

Aus dem Archiv der ExtraTip Mediengruppe.
vom 30.07.2009


Pflegende Angehörige

 Osthessen. Jahrzehntelage Erfahrung in der Altenpflege haben bei der AWO-Nordhessen den Blick für die Belastungen geschärft, die pflegende Angehörige täglich bereit sind, auf sich zu nehmen. Und die sie oft genug an die Grenze ihrer Kraft bringen. Ein Schwerpunkt in der Altenpflege ist deshalb das Bemühen, Hand in Hand mit den Angehörigen die Probleme mit professioneller Hilfe zu bewältigen. Ziel: „AWO stärkt pflegende Angehörige" - so heißt denn auch eine Vortragsreihe, die zwischen August und November in den drei Altenzentren der AWO im Kreis Fulda zur kostenfreien Teilnahme einlädt.

„Menschen mit Demenz verstehen zu lernen" ist ein besonderes Anliegen. Verständnis und Wertschätzung werden an Beispielen und mit Rollenspielen gestärkt, dass der tägliche Umgang miteinander erleichtert wird. Hilfestellung gibt die international arbeitende Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück, die in ähnlichen Veranstaltungsreihen eindrucksvoll gezeigt hat, welche Wege in der Familie gegangen werden können. Es besteht Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen. (12. August im AWO-Altenzentrum Großenlüder, 13. August im AWO-Altenzentrum Eichenzell und 27. August im AWO-Altenzentrum „Erna-Hosemann-Haus" in Fulda, Beginn jeweils um 18 Uhr).

Praxisnähe zeichnen auch die Vorträge von Dipl. Psychologe und praktizierenden Trainer für Stressbewältigung Ulrich Blumenstein aus. Unter dem Thema „Selbstfürsorge" lernen Angehörige Techniken zur Stressbewältigung kennen und erfahren, wie man Warnsignale erkennt und gegensteuert bevor es zur totalen Erschöpfung kommt. (29. September im AWO-Altenzentrum Großenlüder, 8. Oktober im AWO-Altenzentrum Eichenzell und 15. Oktober im AWO-Altenzentrum „Erna-Hosemann-Haus" in Fulda, Beginn jeweils um 18 Uhr).

Wer sich erstmals der Situation gegenübersieht, einen Pflegebedürftigen in der Familie zu betreuen, steht vor vielen Hürden. Probleme untereinander tauchen auf, außerdem muss der Alltag neu organisiert werden. Der psychologische Berater Jürgen Leimert entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen Antworten auf viele Fragen an Hand von konkreten Beispielen. Diese Suche nach Lösungen versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. (12. November im AWO-Altenzentrum „Erna-Hosemann-Haus" in Fulda, 19. November im AWO-Altenzentrum Eichenzell und 26. November im AWO-Altenzentrum in Großenlüder, Beginn jeweils um 18 Uhr

MB Media, zu den Vorträgen "Menschen mit Demenz verstehen"

Aus dem Archiv der ExtraTip Mediengruppe.
vom 06.08.2009


„Man kommt an Grenzen“

AWO bietet Hilfen für pflegende Angehörige an

Sontra/Werra-Meißner. Jahrzehntelange Erfahrung in der Altenpflege haben bei der AWO-Nordhessen den Blick für die Belas­tungen geschärft, die pflegende Angehörige täglich bereit sind, auf sich zu nehmen. Und die sie oft genug an die Grenze ihrer Kraft bringen... Ein Schwerpunkt in der Altenpflege ist deshalb das Bemühen, Hand in Hand mit den Angehörigen die Probleme mit professioneller Hilfe zu bewältigen. Ziel: „AWO stärkt pflegende Angehörige“. So heißt denn auch eine Vortragsreihe, die zwischen August und November zur kostenfreien Teilnahme einlädt: „Menschen mit Demenz verstehen zu lernen“ ist ein besonderes Anliegen. Verständnis und Wertschätzung werden an Beispielen und mit Rollenspielen gestärkt, dass der tägliche Umgang miteinander erleichtert wird.

Pflege und Hilfe im Alter sind notwendig. Foto: Archiv

Hilfestellung gibt die international arbeitende Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück, die in ähnlichen Veranstaltungsreihen eindrucksvoll gezeigt hat, welche Wege in der Familie gegangen werden können.(19. August im AWO-Seniorenzentrum Sontra und 20. August im AWO-Seniorenzentrum Eschwege, Beginn jeweils 18 Uhr.)

Gemeinsam die Zeitung lesen: Das tun im AWO-Seniorenzentrum einige Bewohner (vorn) regelmäßig. Hier gemeinsam mit (v.li.) Rena Müller-Sesemann, Karl Jeanrond, Leiter der Einrichtung und Michael Schmidt, Geschäftsführer AWO Nordhessen.                                               Foto: Wernhardt


- Wer sich erstmals der Situation gegenübersieht, einen Pflegebedürftigen in der Familie zu betreuen, steht vor vielen Hürden. Probleme untereinander tauchen auf, außerdem muss der Alltag neu organisiert werden. Der psychologische Berater Jürgen Leimert entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen Antworten auf viele Fragen an Hand von konkreten Beispielen. Diese Suche nach Lösungen versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. (24. September im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 1. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils 18 Uhr.) - Praxisnähe zeichnen auch die Vorträge von Dipl. Psychologe und praktizierenden Trainer für Stressbewältigung Ulrich Blumenstein aus. Unter dem Thema „Selbstfürsorge“ lernen Angehörige Techniken zur Stressbewältigung kennen und erfahren, wie man Warnsignale erkennt und gegensteuert bevor es zur totalen Erschöpfung kommt. (22. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 27. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils um 18 Uhr.)

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Sontra 05653-917700, Eschwege 05651-3080. Zusätzlich gibt’s die neue Info-Broschüre der AWO für pflegende Angehörige.


AWO-Informationsveranstaltungen

„Menschen mit Demenz verstehen“(19. August im AWO-Seniorenzentrum Sontra und 20. August im AWO-Seniorenzentrum Eschwege, Beginn jeweils 18 Uhr.)

„Pflegebedürftige in der Familie“ (24. September im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 1. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils 18 Uhr.)

Gestresst? – „Selbstfürsorge lernen“ (22. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Eschwege und 27. Oktober im AWO-Seniorenzentrum Sontra, Beginn jeweils um 18 Uhr.)

Mittwoch, 9. September 2009

Rotkreuz Klinik, Kassel, Vertiefungskurs am 29.09.2009

Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel gemeinnützige GmbH
Innerbetriebliche Fortbildung
- 22 -
Schwerpunkt
Pflegepraxis
Validation
Vertiefungskurs
Veranstaltungsinhalt:
Diese Fortbildung schließt sich an den Grundkurs an und hat zum Ziel vorhandenes Wissen
und praktische Erfahrungen mit dementiell veränderten Menschen zu reflektieren, zu
verknüpfen und zu vertiefen. Die Inhalte werden teilnehmerzentriert gestaltet, d.h. im
Mittelpunkt stehen die Fragen und Anliegen der Mitarbeiter. Neben der integrativen
Validation wird weiter die Bedeutung der Lebensumwelt, der Biographie und die Einbindung
von Ritualen in die Betreuung dieser Menschen beleuchtet.
Die Teilnehmer sollten eine Fallsituation mit einem Patienten aus Ihrer Arbeit vorstellen, der
in den Teams besprochen werden kann.
Seminarschwerpunkte:
• Reflektion der Umsetzung von Anregungen aus dem Grundkurs
• Bearbeitung von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis
• Umgang mit Krisen und besonderen Verhaltensproblemen
Bitte bringen Sie Ihr Grundkurszertifikat zum Seminar mit!
Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die angerechnet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie über Frau Ariane Toepsch,
Leiterin der innerbetrieblichen Fortbildung, Tel. 0561/ 3086-216
Kurs 16
Fortbildungskategorie: Dienstbefreiung
Termine: 29.09.09
Uhrzeit: 09.00 – 16.15 Uhr
Ort: RKH, Konferenzraum 1
Referentin: Barbara Schweiger, Psychiatriefachkrankenschwester, Trainerin der Integrativen
Validation und freiberufliche Referentin
Zielgruppe: Mitarbeiter des Pflegedienstes die am Grundkurs teilgenommen haben
Anmeldeschluss: 01.09.09
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt
Gebühr für externe TN: 60,- € Eine Teilnahme ist nur bei freien Plätzen möglich, interne
Teilnehmer werden bevorzugt!

Dienstag, 8. September 2009

10. Bad Arolser Studientage: Grau macht bunt

DER DEMOGRAPHISCHE WANDEL

Anlässlich der 10. Bad Arolser Studientage stellen wir diesmal die Diskussion der Altenpflege in einen übergeordneten

und übergreifenden Rahmen, den des demographischen Wandels.

EINE REVOLUTION

Neben der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise und den globalen Herausforderungen des Klimawandels wird unsere

nähere und fernere Zukunft noch direkter und unmittelbarer - beruflich und persönlich - von den demographischen

Veränderungen - manche sprechen auch von der demographischen Revolution - geprägt werden.

VERÄNDERUNGEN IM INTEGRATIVEN ZUSAMMENLEBEN.

Die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung in Verbindung mit der gesunkenen und weiterhin

sinkenden Geburtenzahl, wird Deutschland fundamental verändern - nicht nur im Aufbau der Bevölkerung - also

quantitativ, sondern vor allem bezüglich des intergenerativen Zusammenlebens, der individuellen Lebensverläufe, des

Verständnisses vom Alter(n), der Arbeitswelt, der Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen, der lebenslangen

Lernerfordernisse, der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung usw. - also qualitativ.

UMSTEUERN DER HILFESYSTEME - WIRKLICHE INNOVATIONEN!

Klaus Dörner spricht in diesem Zusammenhang von einer menschheitsgeschichtlich völlig neuartigen

Herausforderung. Der demographische Wandel ist nicht mit konventionellen Mitteln wie dem Ausbau der Dienste und

Einrichtungen zu bewerkstelligen, sondern erfordert ein grundsätzliches Umdenken und Umsteuern bisheriger

Hilfesysteme und ihrer zugrunde liegenden Konzepte - also wirkliche Innovation. Und hier werden die diesjährigen

Studientage Anstöße, Anregungen, und Perspektiven geben.

EINE ZENTRALE ROLLE FÜR DIE "ALTEN"

Zukünftig werden die „Alten“ eine viel zentralere Rolle spielen. Sie werden sich weder als Ballast- oder

Problemgeneration definieren (lassen) noch den Etikettierungen neuzeitlicher Marketingstrategen als Silver Agers,

Golden Oldies, Woopies (well off older people), Selpies (second life people) oder Grampies (Growing retired active

moneyed people) folgen. Die Alten von morgen werden sich aktiv einbringen und Ihre Erfahrungen, Einsichten und

Erkenntnisse nicht auf dem Altar des „Ruhestandes“ opfern.

In diesem Sinne wird Grau die Gesellschaft bunter machen.

WER KANN ETWAS TUN - UND WAS?

Zu den diesjährigen Studientagen haben wir deshalb auch namhafte Vorreiter und Vorboten dieses neuen

Selbstverständnisses als Referenten eingeladen, Persönlichkeiten, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen, aber

sehr wohl was zu sagen haben.

MARKT DER ANREGUNGEN

Ergänzt werden die Fachvorträge erstmalig um einen „Markt der Anregungen“ in dem ausgewählte Organisationen

zukunftsfähige, alternative Projekte vorstellen, um sie mit den Teilnehmern der Studientage zu diskutieren.

Montag, 7. September 2009

7. September 18-19:30 Uhr Vortrag Menschen mit Demenz verstehen

Menschen mit Demenz verstehen
Ein kostenloser Informationsabend für pflegende Angehörige

Die AWO-Nordhessen lädt Senioren und Angehörige ein zu einem kostenfreien Info-Abend zum Thema: „Menschen mit Demenz verstehen“

am 07. September 2009, 18.00–19.30 Uhr
AWO-Altenzentrum Gladenbach
Kehlnbacher Str. 17 in Gladenbach
Anmeldung unter: 06462/9373-0

Der fachlichen Betreuung in ihren Altenzentren hat die AWO Nordhessen das Anliegen zur Seite gestellt, die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu stärken. Wer mit einem demenzkranken Angehörigen zusammen lebt, kann lernen, wie er ihn versteht und mit ihm umgehen kann. ?Menschen mit Demenz verstehen zu lernen? heißt eine Vortragsveranstaltung, in der Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger aus Fuldabrück eindrucksvolle Methoden aufzeigt, wie verständnisvoll und wertschätzend mit den Betroffenen umgegangen werden kann. Dabei geht es auch darum, mit dem immer noch verbreiteten Irrtum aufzuräumen, dass demenzkranken Menschen wie Kindern zu begegnen sei. An Beispielen und mit Rollenspielen zeigt Barbara Schweiger, wie sich der tägliche Umgang miteinander erleichtern lässt.

Die Teilnehmer haben außerdem Gelegenheit, Erfahrungen miteinander auszutauschen und ganz individuelle Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

AWO-Altenzentrum Gladenbach – 31. August 2009